Wettbewerbsstrategien sind spezifische Vorgehens- weisen, die Unternehmen einsetzen, um sich gegenüber Konkurrenten im Markt zu behaupten und einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Diese Strategien basieren oft auf den Theorien des Wirtschaftswissenschaftlers Michael E. Porter, der diese bereits in den 80iger Jahren abformuliert hat. Die Wahl der richtigen Wettbewerbsstrategie hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Marktstruktur, der Stärken und Schwächen des Unternehmens, der Wettbewerbsdynamik und den Präferenzen der Kunden. Erfolgreiche Unternehmen analysieren diese Faktoren sorgfältig und passen ihre Strategien entsprechend an, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

2.1

In diesem Abschnitt wird das Thema Wettbewerbsstrategien insoweit behandelt, wie es ohne Kenntnisse einer spezifischen vor Ort-Situation eines Unternehmens möglich ist.  Hierzu wird zunächst der Begriff erklärt. Der Begriff "Strategie" stammt ursprünglich aus dem militärischen Kontext und bezeichnete dort die Kunst und Wissenschaft der Kriegsführung und des Einsatzes von Ressourcen wie Kapital, Rohstoffe, Technologien, zur Erreichung von Zielen. In der modernen Betriebswirtschaftslehre und im Management hat der Begriff eine umfassendere Bedeutung erlangt. In der Betriebswirtschaftslehre versteht man unter Strategie einen langfristigen Plan oder eine Vorgehensweise, die darauf abzielt, bestimmte Ziele zu erreichen. Eine Strategie umfasst dabei die Festlegung von Zielen, die Analyse der gegenwärtigen Situation, die Identifikation und Bewertung von Handlungsmöglichkeiten sowie die Auswahl und Umsetzung geeigneter Maßnahmen, um die gewünschten Ziele zu erreichen.

2.2

Folgt man den Ausführungen der Betriebswirtschaftslehre  und Marketingliteratur, so gibt es drei mögliche Grundstrategien. Die Grafik weiter unten auf der Seite zeigt die theoretische Wettbewerbsvorteile die daraus abgeleitete werden können. Unternehmen können eine Strategie wählen und ihre Position im Markt zu stärken. Darüber hinaus, gibt es spezifische Vorgehensweisen und Hypridstrategie weshalb von generischen Strategietypen gesprochen wird.

  • 2.2,1 Kostenführer

  • 2.2.2 Differenzierung

  • 2.2.3 Fokussierung

Kostenführerschaft: Ziel ist es, der kostengünstigste Anbieter in einer Branche zu sein. Dies kann durch Skaleneffekte, effiziente Produktionsmethoden, Zugang zu günstigen Rohstoffen und strikte Kostenkontrolle erreicht werden. Unternehmen, die diese Strategie verfolgen, bieten oft ihre Produkte zu niedrigeren Preisen an, um Marktanteile zu gewinnen.

2.3

2.3 Matrix - Wettbewerbsvorteile, branchen u. segementspezifisch

Analog zu den drei theoretischen Grundstrategien Kostenführerschaft, Differenzierung, Fokus- u. oder Nischenstrategie beschreibt Porter die innerhalb eines Wettbewerbsfeldes unterschiedliche Vorgehensweisen zum Festlegen einer Wettbewerbsstrategie, um Vorteile gegenüber Konkurrentinnen und Konkurrenten auszuarbeiten. Die in der Abbildung dargestellte Matrix ermöglicht Unternehmen das Herleiten einer strategischen Vorgehensweise sowie das Kombinieren unterschiedlicher Vorteilstypen. Zunächst wird der Wettbewerbsumfang festgestellt bzw. beurteilt. Dieser wird als branchenweit und oder segementspezifisch beschrieben. Innerhalb von branchenweit und segmentspezifisch kann dann eine Kostenführerschaft, oder Differenzierung angestrebt werden. Auf Segmentebene kannn situativ angepasst, ein Kostenfokus oder der Differenzierungsfokus gewählt werden.

Wettbewerbsstrategien n. Porter

In Anlehnung an Michael E. Porter


2.4 Alternativ Strategien

2.4.1 Innovationsstrategie

Bei einer Innovationsstrategie liegt der Fokus auf kontinuierlichen Innovationen in Produkten und, Dienstleistungen und oder Geschäftsmodellen, um stets einen Schritt voraus zu sein und den Markt zu gestalten, statt nur darauf zu reagieren.

2.4.2 Outpacing Strategie

Outpacing-Strategie: Eine Kombination aus Kostenführerschaft und Differenzierung, bei der das Unternehmen sowohl kostengünstige als auch hochwertige Produkte oder Dienstleistungen anbietet.

2.4.3 Kooperationsstrategie

Kooperationsstrategien: Unternehmen arbeiten mit anderen Firmen zusammen, um Synergien zu nutzen, Kosten zu senken oder Marktchancen zu maximieren. Dies kann durch Joint Ventures, strategische Allianzen oder Partnerschaften geschehen.

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